Welches Prüfverfahren wird für die Integritätsprüfung von Geokunststoffdichtungsbahnen gewählt?
Bei der Verlegung von Geokunststoffdichtungsbahnen können unsachgemäße manuelle oder maschinelle Eingriffe zu Beschädigungen und Poren an den Nähten führen. Während des Bauprozesses können ungleichmäßige Setzungen des Baugrunds, Verformungen durch Verkürzung, mechanische Beschädigungen, chemische Korrosion und andere Faktoren zu Undichtigkeiten im Gesteins- und Erdreichuntergrund führen.
Für die Integritätsprüfung von Geokunststoffdichtungsbahnen wird ein Hochspannungsimpulsnetzteil verwendet. Über dieses Netzteil wird an die Ober- und Unterseite der Geokunststoffdichtungsbahn eine elektrische Spannung angelegt. Zwei Netzteile sind fest installiert. Im oberen Messbereich der Geokunststoffdichtungsbahn befinden sich feste und bewegliche Vorrichtungen. Die Position der festen Vorrichtungen bleibt unverändert. Vor Beginn der Messung ist darauf zu achten, dass Leckagen an der Schweißnaht die Messung der Oberfläche der Polyethylenfolie hoher Dichte nicht beeinträchtigen. Während der Messung wird ein Hochspannungsimpuls an das Netzteil angelegt, um die Potenzialdifferenz zwischen den festen und beweglichen Teilen zu messen. Diese Potenzialdifferenz wird aufgezeichnet, bis alle Messpunkte erfasst sind.
Aufgrund der elektrischen Isolationseigenschaften der Geokunststoffdichtungsbahn fließt bei intakter Bahn kein oder nur ein geringer Strom durch den Stromversorgungskreis, und die Potenzialdifferenz ist gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt. Bei einem Loch in der Geokunststoffdichtungsbahn wird die Membranisolierung an der Lochstelle beschädigt, und Strom fließt durch das Loch, wodurch die Potenzialdifferenz an dieser Stelle verzerrt wird. Dadurch lässt sich das Leck lokalisieren.










